Vernetzt für die Wälder der Zukunft

Nach Angaben der "Schutzgemeinschaft Deutscher Wald" rechnet man angesichts der Coronakrise auf eine Rückbesinnung auf "echte" Werte mit einer größeren Nachfrage nach lebendigen Weihnachtsbäumen. Auch der breite Konsumverzicht bei Plastik unterstützt diesen Trend. Ein Hektar Weihnachtsbaumkultur bindet in 10 Jahren 145 Tonnen Kohlendioxid, 300 Tonnen Staubpartikel und sorgt für 100 Tonnen Sauerstoff. Ein Plastikbaum hat wegen des Energieeinsatzes bei der Produktion, des Transportes und der Entsorgung eine wesentlich schlechtere Ökobilanz und endet irgendwann als Plastikmüll. Vier von fünf Plastiktannen werden aus Fernost importiert. Dem WDR-Wissensmagazin Quarks zufolge entstehen laut Studien durch einen natürlichen Baum etwa 3,1 Kilogramm Kohlendioxid, während bei einer Plastiktanne 48,3 Kilogramm CO2 zusammenkommen. 10 bis 12% der Weihnachtsbäume werden im Topf gekauft. Ein neuer Trend ist das Mieten eines Weihnachtsbaums, denn nicht alle haben einen Wald, Garten oder Balkon zuhause, wo der Weihnachtsbaum im Topf dann jedes Jahr ausgepflanzt werden könnte. Wir bieten die Vermietung bereits seit mehreren Jahren an. Unsere Bäume kosten nur zwischen 15 bis 50 Euro Miete je nach Größe für bis zu 8 Wochen. Hinzu kommt ein Pfand von 10 Euro. Dieses bekommt man zurückerstattet, wenn der Baum im einwandfreien Zustand wieder zurückgibt. Dazu geben wir eine Pflegeanleitung mit, was man alles beachten muss, damit Dein Baum gut über den Winter kommt. Und übrigens verleihen wir auch einen Übertopf oder Einstelleimer ("Übereimer", müssen aber dekoriert werden oder mit Geschenken vollstapeln), denn der Baum muss regelmäßig gegossen werden und sollte am besten wie eine Blume in der Vase stehen. Er soll ja wieder erfolgreich ausgepflanzt werden und das geht nicht wenn er vertrocknet. Bringst du den Baum nicht wieder, verfällt das Pfand und der Baum gilt als gekauft...

Weihnachtsbaumvermietung leicht gemacht

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